Durch Leistung zum Typ

Diese Anleihe vom Deutsch Drahthaar bringt es auf den Punkt.

Mein Anspruch ist es die Leistung des Draahthaar Foxterrier im Fokus zu haben - Arbeitsterrier zu züchten.

Das heißt ich stelle, so weit es mir möglich ist die Arbeitsbereitschaft der Eltern und die der Ahnen in den Mittelpunkt bei der Suche nach geeigneten Verpaarungen. Neben der Gesundheit sind für mich die Anlagen am Bau und der Finderwille auf der Hasenspur von großer Bedeutung. Unabhängig davon ob der Hund je im Bau arbeitet oder nicht, ist es ein Erdhund - und die Arbeit unter der Erde ist in erster Linie eine Frage der Veranlagung. Punkt. Der Finderwille sagt viel über die spätere Bereitschaft aus auch wirklich mit Nachdruck auf einer einmal angefallen Spur zu bleiben. Ich stelle also die jagdlichen Anlagen, die Arbeitsbereitschaft und letztlich auch die Härte in den Mittelpunkt meiner züchterischen Überlegungen. Damit scheidet die Abgabe von Welpen in die Hände von Nichtjägern - zunächst - aus. Übrigens: Hunde die vorstehende Erwartungen erfüllen möchte ein Normalbürger auch nicht wirklich haben. Er wäre mit den Ansprüchen eines solchen Hundes schlicht überfordert. Die Abgabe von jagdlich hochveranlagten Hunden in die Hände von Nichtjägern ist aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar.

... oder warum sollte ich eine jagdliche Leistungszucht betreiben, wenn die Hunde auf dem Sofa landen? .... ist das noch Zucht??

 

Auf Grund der unter "über Drahthaarfoxterrier" hinreichend beschriebenen Kritik an der Zucht  strebe ich an Welpen bis wenigstens zum 8. Monat bei mir zu behalten um die jagldichen Anlagen und damit die Entwicklung der Nachkommen ein wenig beurteilen zu können.

 

Zeigen sich die erhofften Anlagen nicht oder nur in geringem Ausmaß ist die Abgabe an Nichtjäger machbar.

 

Nach der Welpenabgabe wünsche ich mir einen regen Austausch mit den Besitzern um die weitere Entwicklung der Hunde verfolgen und gerne auch begleiten zu können.